Skip to main content
Wanderer in der unberührten Wildnis Colorados
Mehr anzeigen

Keeping Colorado Beautiful: Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Kategorien

Tipps und Empfehlungen zum sorgsamen Umgang mit Colorados Natur

Von den glitzernden Seen bis zu den majestätischen Rocky Mountains: Colorado ist bekannt für seine überwältigende Natur. Um die Schönheit des Bundesstaats auch für künftige Generationen zu erhalten, werden alle Reisenden gebeten, die Care for Colorado-Grundsätze zu beachten.

 

Planung und Vorbereitung

Wer die spektakuläre Landschaft Colorados von ihrer schönsten Seite erleben will, sollte sich bereits bei der Planung auf weniger stark besuchte Gegenden konzentrieren und nach Möglichkeit außerhalb der Hauptsaison reisen. Auf diese Weise unterstützt ihr die lokalen, bundesstaatlichen und nationalen Behörden bei ihren Maßnahmen zum Umweltschutz. Behaltet bei der Planung außerdem die Wetterbedingungen im Hinterkopf. Oft muss bis ins späte Frühjahr mit Schneestürmen gerechnet werden, sodass Straßen und Wanderwege eventuell gesperrt sind.

Auf den ausgeschilderten Wegen bleiben

Bei sage und schreibe 39.000 Wanderwegen sowie 13.000 Zelt- und Campingplätzen besteht überhaupt kein Grund, sich abseits der ausgewiesenen Bereiche zu bewegen. Beachtet beim Aufschlagen eures Zelts einen Mindestabstand von 60 m zu Seen, Flüssen und Bächen, um jede Störung des natürlichen Ökosystems zu vermeiden. Als Maßnahme zur Abfallreduzierung empfehlen sich wiederverwendbare Wasserflaschen und Trinkbecher. Während der Schneeschmelze solltet ihr festes Schuhwerk tragen, da Wege und Vegetation dann besonders empfindlich sind. Bleibt möglichst in der Mitte der Wege, um Erosionen und andere Schäden an Pfaden und den Pflanzen am Wegrand auf ein Minimum zu beschränken.

Anschauen, aber nicht anfassen

Nur wenn wir heute sorgsam und rücksichtsvoll mit der Wildnis Colorados umgehen, können sich auch in Zukunft noch Besucher an ihr erfreuen. Fasst deshalb auf euren Streifzügen keine Pflanzen, Steine und historischen Artefakte an. In Colorado gibt es über 750 Arten von Wildblumen. Sie eignen sich perfekt als Fotomotiv, sind aber nicht zum Pflücken gedacht. Bitte lasst die bunte Blütenpracht für andere Besucher intakt. Zum respektvollen Umgang mit der Natur gehört auch, keine Namen und Botschaften in die Rinde der Bäume zu ritzen und keine Pflanzen oder Zweige abzuschneiden. Denkt außerdem immer daran, euren Müll mitzunehmen und keinesfalls Lebensmittel oder Abfälle zurückzulassen.

Vorsicht beim Umgang mit Feuer

Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit ist die Waldbrandgefahr in Colorado äußerst groß. Informiert euch deshalb immer über die vor Ort geltenden Einschränkungen und macht möglichst nur kleine und gut kontrollierbare Lagerfeuer, um das Risiko durch umherfliegende Funken zu reduzieren. Ganz besonders vorsichtig müssen Raucher sein. Sie dürfen keine Stummel zurücklassen und sollten sich immer vergewissern, dass die Zigaretten nicht mehr glühen.

Tiere nicht stören

Im Frühjahr sind Wildtiere oft sehr aktiv, da sie gerade aus dem Winterschlaf erwacht bzw. mit dem Nestbau beschäftigt sind. In Colorado sind mehrere Zehntausend Arten heimisch. Oberstes Gebot für euch muss es sein, den Tieren fern zu bleiben und sie weder anzufassen noch zu füttern. Wenn ihr mit Hund unterwegs seid, haltet euch bitte an hundefreundliche Wege und führt euer Tier an der Leine. Am besten ist es in jedem Fall, wilde Tiere nur aus der Entfernung zu bewundern.

Nicht vergessen

  • Unterhaltet euch in der freien Natur nur leise und stellt euer Mobiltelefon auf stumm. Ihr wisst nie, welche Tiere in der Nähe nisten, schlafen oder umherschleichen.
  • Verhaltet euch rücksichtsvoll gegenüber anderen Wanderern und Radfahrern, die euch überholen oder entgegenkommen.
  • Hört auf die Klänge der Natur. Colorado ist ein Ort der friedvollen Stille. Es wäre doch schade, wenn ihr wegen eurer Musik im Ohr nichts davon mitbekommt!